Namibia Roadtrip ♥ Tag 2-4: Namib Wüste und Soussusvlei

Wir sind früh morgens von der Kalahari in die Namib Wüste gefahren. Die Fahrt hat so um die 5 Stunden gedauert obwohl es eigentlich „nur“ 370 Kilometer waren, denn die Straßen waren jetzt nicht mehr so komfortabel wie die am ersten Tag. Es waren jetzt holprige Hoppelpisten.Zum Mittagessen haben wir uns Brote und Chips an einer Tankstelle gekauft. Wir waren fast da und ich hatte ja die Landkarte, so konnte ich sehen, dass ganz in der Nähe ein Canyon ist und ich hab mein Vater überredet da noch hinzugehen, sonst wäre der Tag ja langweilig gewesen.
Also sind wir zu dem Sesriem Canyon gegangen, haben von oben reingeschaut, und sind dann nach unten gestiegen, der ist natürlich nicht so groß wie der Grand Canyon, deshalb ging der Abstieg auch recht schnell.
Danach sind wir zu unserer Lodge gefahren und haben den Sonnenuntergang zusammen mit ein paar Antilopen von der Veranda aus beobachtet.

Canyon Canyon

Der nächste Tag begann sehr früh. Noch vor Sonnenaufgang sind wir Richtung Sussousvlei Wüste losgefahren, weil die soll im Licht der aufgehenden Sonne besonders schön sein. Wir waren auch schon fast da, aber kurz vor dem Ziel ist uns der Reifen kaputt gegangen. Zum Glück waren wir nicht so weit von einer Tankstelle entfernt und die konnten uns den Reifen schnell tausche, allerdings war die Sonne dann schon aufgegangen. Trotzdem haben wir eine wunderschöne, rote Wüste gesehen, mit Dünen in den schönsten Formen. Einen besonders schönen Blick auf die Wüste hatten wir, als wir auf eine Düne hochgewandert sind. Ein Erlebnis war auch die Fahrt mit dem Jeep durch die Wüste, die man mit privaten Autos nicht mehr befahren durfte.
Sossusvlei war eindeutig ein Highlight meiner Namibia Reise!
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Der vierte und letzte Tag in der Namib Wüste, war ein Entspannungs und Relax Tag. Aber, weil unser Schlafrythmus uns wieder so früh gewckt hat, haben wir eine Sunrise Tour über das Lodge Gelände gemacht. Es war am Anfang wieder sehr kalt, aber auf der Rückfahrt, als die Sonne dann da war wurde es schnell wärmer. Pünktlich zum Sonnenaufgang stande ich mit einer Tasse Kaffee auf einer Düne und hab über die tollen Lichtspiele gestaunt. Die anderen Dünen ware rosa angeleuchtet und die Sonne war ganz rot und feurig, während die Berge auf der anderen Seite bläulich waren.
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Wie gesagt, die folgenden Stunden lag ich am Pool, bin schön braun geworden, hab Musik gehört, was man halt so macht. Ich bin noch ein bisschen um die Lodge spazieren gegangen, hab den Ausblick in die Weite genossen und hab den Oryx Antilopen „hallo“ gesagt 😉
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Aber das wars jetzt vorerst mit der Wüste, denn morgen geht es weiter nach Swakopmund.

Roadtrip Namibia ♥ Tag 1: Ankunft und Kalahari

Am Ende der Sommerferien 2014 bin ich mit meinem Vater zu einer Erlebnisreise in den Süden Afrikas aufgebrochen. Wir sind in Windhuk gelandet, haben unseren Mietwagen abgeholt und sind dann erstmal zu unserer ersten Lodge in den Süden in die Kalahari Wüste gefahren. Ich hab die 300 Kilometer fast nur geschlafen, weil der Flug anstrengend war, aber ab und zu musste ich mein Vater doch darauf hinweisen, dass er auf der anderen Seite fahren muss, weil in Namibia ist Linksverkehr. Er ist bestimmt eine halbe Stunde lang auf der falschen Spur gefahren, aber das hat nichts ausgemacht, weil uns, glaub ich, eh nur 3 Autos auf Namibias größter Autobahn entgegen kamen, die übrigens, wie alle anderen Straßen in Namibia, schnurgerade war.
Wir kamen Nachmittags in der Lodge an, haben uns bisschen ausgeruht und sind im eiskalten Pool geschwommen und Abends haben wir dann eine Sundowner-Tour gemacht.
Wir sind in Jeeps durch das große Lodge Gelände gefahren worden und ab und zu haben wir gehalten um Fotos von Tieren zu machen. Hier haben wir fast bei jedem Springbock angehalten, weil wir wussten ja nicht, dass es die hier in MASSEN gibt. Außerdem haben wir noch Antilopenarten, 2 Zebras und ein Strauß und ein Straußennest gesehen. Die Sonne sank mit der Zeit, deshalb sind wir nach einer halben Stunde auf eine Düne gefahren, von der man den Sonnenuntergang toll beobachten konnte. Wir haben auch Gin Tonic bekommen, oder, für die die kein Alkohol trinken wollten, Cola oder Tonic Water oder sonstige alkoholfreie Softdrinks. Der erste Sonnenuntergang den ich in Namibia gesehen hab, hat mich wirklich umgehauen. So eine rote Sonne hab ich noch nie gesehen, aber daran konnte ich mich gewöhnen, denn die Sonnenuntergänge waren im ganzen Land so spektakulär. Aber sobald die Sonne weg war, ist es schlagartig kalt geworden. Darauf waren wir ja gefasst und hatten Jacken dabei, aber trotzdem ging das echt schnell.
Als wir wieder in der Lodge waren, gab es auch gleich Abendessen: Es gab ein geröstetes Springbock Bein und davor und danach halt noch Vorspeise und Nachtisch.
Damit war unser Tag auch schon rum und am nächsten Tag geht es weiter in die nächste Wüste: die Namib Wüste